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Kamerabefahrung und Bewertung der Abwasserhauptkanäle in Alsheim

Kamerabefahrung und Bewertung der Abwasserhauptkanäle in Alsheim

Der Zweckverband Abwasserentsorgung Rheinhessen (ZAR) hat eine turnusmäßige Kamerabefahrung und Bewertung der Abwasserhauptkanäle in Alsheim durchgeführt. Die notwendigen Sanierungsarbeiten werden fast ausschließlich in geschlossener Bauweise von Juli 2019 bis September 2020 erfolgen, d.h. die geplanten Sanierungen werden über die geöffneten Hauptkanalschächte durchgeführt und es wird nur vereinzelt offene Baugruben für wenige Tage geben.

Die geschlossene Sanierung wird entweder mit Fräs - und Spachtelrobotern, die über die Hauptkanalschächte in die Abwasserrohre gelassen werden oder durch den Einzug von Inlinern erfolgen.

Der Verfahrensablauf für die Inlinersanierung stel lt sich wie folgt dar:

Ein Roboter bereitet den Hauptkanal durch Fräsen von einragenden Stutzen, Entfernen von Ablagerungen etc. vor. Eine andere Kolonne zieht einige Tage später einen mit Kunstharz getränkten Gewebeschlauch unter bestimmten Temperaturen in den Hauptkanal über die Schächte ein. Er wird mittels Druck an die Wand des Altrohres gepresst und über mehrere Stunden mit Warmwasser, Dampf oder UV-Licht ausgehärtet. Dieser Inlinereinbau mit allen Vor - und Nacharbeiten kann bis zu 18 Stunden dauern u nd darf nicht unterbrochen werden. Anderenfalls würde der Gewebeschlauch vorzeitig aushärten und wäre unbrauchbar.

Es ist daher möglich, dass bei großen Kanälen möglich, dass die Aushärtung in den Nachtstunden erfolgen muss. Eine gewisse Lärmbelästigung i st daher nachts für wenige Tage nicht zu vermeiden. Es können ebenfalls Geruchsbelästigungen durch Styrol entstehen, die aber ungefährlich sind und nach kurzer Zeit verfliegen.

Mehrmaliges An- und Abfahren an die Schächte ist über einige Tage durch den Einsatz von verschiedenen Fahrzeugen und Geräten möglich. Diese Verfahren der Kanalinnensanierung ist allerdings wesentlich schneller abgeschlossen, als ein Kanalneubau in offener Bauweise. Die direkt betroffenen Anlieger werden durch Handzettel über den Zei traum der Inlinersanierung in ihrem Bereich und die notwendigen Einschränkungen informiert.

Neben den geringeren Behinderungen ist dieses Verfahren der Innensanierung auch wesentlich kostengünstiger. Die Kosten der Maßnahme würden für eine Sanierung in h erkömmlicher, offener Bauweise nicht ausreichen.

In einigen Bereichen werden Verkehrsbehinderungen oder Sperrungen auf Grund der Sanierungsarbeiten nicht zu vermeiden sein.
Teilweise könnte sich die Maßnahme auch auf den öffentlichen Personennahverkehr auswirken, welches jedoch rechtzeitig bekannt gegeben würde.

Der ZAR bittet die Anlieger bereits im Vorfeld um Verständnis. Die örtliche Bauleitung ist selbstverständlich bemüht, die Behinderungen auf ein geringes Maß einzuschränken.

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